Montag, 06 Mai 2019 21:59

Craftbeer Festival Cologne, 25. & 26. Mai 2019

Wer sich ein wenig für Bierkultur interessiert, wer gerne mal über den bierigen Horizont hinaus schaut, wer gerne neue Biere und unbekannte Brauereien kennenlernen möchte und vor allem die jeweiligen Menschen dahinter, der oder die sollte sich unbedingt den 25. & 26. Mai, das letzte Wochenende des Wonnemonats, freihalten. Denn an diesem Wochenende findet in der Stadthalle in Köln-Mülheim das Craft Beer Festival Cologne statt.


An die 60 Brauereien, große wie kleine, haben ihr Kommen für das Festival angekündigt und haben sicherlich allerhand verschiedenste Biere mit im Gepäck. Die Brauereien kommen aus Deutschland sowie dem europäischem Ausland. Ein Schwerpunkt wird Polen sein, sind doch gleich zehn Brauereien aus dem Nachbarland vor Ort. Die polnische Bierszene gilt derzeit als äußerst aktiv und kreativ. So haben dort im vergangenen Jahr stolze 2000 Biere das Licht der Welt erblickt. Ein paar davon sind nun in Köln am Zapfhahn angeschlossen.
Das Festival gibt jedoch nicht nur einen informativen Einblick auf den derzeitigen Stand der Bierkultur in Europa, auch das Land NRW ist recht gut vertreten. So bekommt man zu sehen welche Brauereien hier in unserem Bundesland aktiv sind und keine Mühen scheuen um tolle regionale Biere zu brauen. Fünf Lokalmatadore aus Köln werden anwesend sein, z.B. Kölns kleinste Brauerei, die Braustelle. Diese ist nicht allein für ihre Vielzahl an kreativen Bieren bekannt, sondern auch als Ausrichter des Festival der Bierkulturen der vergangenen Jahre. Hier darf man sich mit Sicherheit wieder auf spannende Ehrenfelder Biere freuen. Ebenfalls anwesend ist eine der größeren Brauereien Kölns, nämlich Gaffel. Mit im Gepäck wird u.a. das Viking Kölsch sein, ein Kölsch welches gemeinsam mit den ebenfalls auf dem Festival anwesenden Mikkeller aus Dänemark gebraut wurde. Mit Duex ist die vielleicht jüngste Brauerei Kölns dabei.
Kreativ und zugleich klassisch wird es bei Ale-Mania aus Bonn zugehen. Ganze zehn verschiedene Biere sind im Gepäck, vom Bonner Wiess bis zum Chocolate Mint Stout. Angeboten werden alle Biere aus dem Anstichfass, dem Pittermännchen. Die Mikrobrauerei Heinenhof lässt gemeinsam mit den Craftbeer Creations Cologne das Knupp wieder aufleben. Ein fast schon vergessener Bierstil, wären da nicht die Kölner Bierhistoriker, welche diesem Kölner Bierstil neues Leben einhauchen.
Spannend werden mit Sicherheit auch die Biere aus den benachbarten Niederlanden, welche ebenfalls eine umtriebige Bierszene aufweist. Wer z.B. schon einmal die Brouwerij De Molen, Van Moll oder auch Oedipus und vielleicht ihre jeweiligen Bierfestivals besucht hat, hat schon mal eine Vorahnung von dem was einen am Zapfhahn erwartet.
Passend zum Festival gibt es bereits eine App, hier bekommt man bereits einen Überblick über die Biere, welche an den Zapfhähnen auf die Besucher warten.
Hopfen regt bekanntlich die Verdauung an. Daher gibt es neben den verschiedensten Bierspezialitäten auch kulinarische Köstlichkeiten von der Fetten Kuh aus Köln. Sowohl mit, als auch ohne Fleisch.

Craft Beer Festival Cologne
Stadthalle Köln-Mülheim
Jan-Wellem-Str. 2
51065 Köln

Öffnunszeiten:
Samstag, 25. Mai: 12:00 – 24:00
Sonntag, 26. Mai: 12:00 – 20:00

Eintritt:
Tagesticket Samstag: 12 €
Tagesticket Sonntag: 10 €
Festivalticket Samstag + Sonntag: 20 €
(alle Preise zzgl. Vorverkaufsgebühren)

www.craftbeer-festival.cologne

Ähnliche Artikel

  • Blue Cat, Erftstadt-Lechenich Blue Cat, Erftstadt-Lechenich

    Der Ort Lechenich, südwestlich von Köln im Rhein-Erft-Kreis gelegen, kann auf eine recht lange Geschichte zurückblicken. Ein Gräberfeld aus der Jungsteinzeit wurde hier gefunden, dessen Grabbeigaben der Großgartacher Kultur zuzuordnen sind. Ob auch vergorene Getränke zu den Beigaben gehörten ist leider nicht überliefert. Heute besticht der 1969 zu Erftstadt eingemeindete Ort, welcher bereits 1279 die Stadtrechte erhielt, mit einem wunderschönen historischen Ortskern mit allerlei denkmalgeschützen Gebäuden. Wenn man in der Achse der beiden erhaltenen alten Stadttore sowie dem alten Rathaus steht, kann man die Geschichte quasi einatmen. Eine Wanderung durch Lechenich lohnt sich. Bevor man den Ort jedoch wieder verlässt, sollte man es nicht versäumen sich zu stärken, idealerweise in der einzigen Brauerei der Stadt, dem Blue Cat.

  • Brauhaus Rütershoff, Castrop-Rauxel Brauhaus Rütershoff, Castrop-Rauxel

    Im nördlichen Teil vom Ruhrgebiet, im Emscherland, findet man Castrop-Rauxel. Eine Stadt, welche während der Industrialisierung stark vom Bergbau geprägt war. Die Zeche Erin war die Erste von vier Zechen, welche auch zugleich die Letzte war. Noch heute steht das Fördergerüst von Schacht 7, welches weit sichtbar an die Zeit des Steinkohle-Bergbaus erinnert. Durch die Industrialisierung und verschiedene Eingemeindungen ist der Ort sehr stark gewachsen. Denn bis 1818 wohnten hier lediglich 646 Menschen. Heute wohnen hier ca. 74.000. Und da hat bestimmt der oder die ein und andere Durst auf frisches Bier. Mit dem Brauhaus Rütershoff findet sich da der entsprechende Durstlöscher.

  • Aktionsbrauerei Dähne, Herne Aktionsbrauerei Dähne, Herne

    Mitten im schönen Ruhrgebiet befindet sich die Stadt Herne. Urkundlich wurde sie erstmals um das Jahr 880 erwähnt, jedoch erhielt die Stadt erst im Jahre 1897 ihr Stadtrecht. Vierzig Jahre zuvor wurde bereits die erste Zeche, Shamrock, errichtet. In den folgenden Jahren folgten weitere Zechen. Steinkohle wurde hier abgebaut. Und diese schweißtreibende Arbeit machte Durstig. Daher siedelten sich nach und nach auch verschiedene Brauereien an um die Arbeiter mit ihrem wohlverdienten Feierabendbier zu versorgen. Bedauerlicherweise sind all jene Brauereien mittlerweile erloschen. Was nicht heißt die Bürger in Herne müssten auf heimisches Bier verzichten, denn mit der Aktionsbrauerei Dähne gibt es seit 10 Jahren wieder eine Brauerei.

  • Brauerei Schlüffken, Krefeld Brauerei Schlüffken, Krefeld

    Bereits im Jahr 1870 wurde auf Druck verschiedener Seidenbarone in Krefeld der Bahnhof Crefeld-Nord gebaut. Er gilt als ältestes Bahnhofsgebäude der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Im Jahre 1902 wurde der Bahnhof besonders herausgeputzt, da Kaiser Wilhelm II mit seinem Gefolge in der Stadt zu Besuch war. 50 Jahre später wurde der Personenverkehr eingestellt. Was nicht bedeutet es würden hier keine Züge mehr fahren. Seit Mai 1980 fährt hier die Dampflock „Graf Bismarck XV“, in Krefeld umgangssprachlich „Schluff“ genannt, regelmäßig während der Sommermonate den Bahnhof an. 1991 wurde das Bahnhofsgebäude durch die Familie Furth der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht, und zwar als Gastronomie. Das Restaurant Nordbahnhof ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und wird gerne besucht.  Im vergangenen Jahr wurde der Nordbahnhof, und nicht zuletzt die Stadt Krefeld, um eine Attraktion reicher: der Brauerei Schlüffken am Nordbahnhof.

Schreibe einen Kommentar

Avatare bereitgestellt durch Gravatar.com

Ich respektieren den Schutz Ihrer Daten! Um eine Verbindung mit Facebook herzustellen und meine Seite zu sehen klicken Sie auf den Button unter diesem Text. Dadurch werden Daten an Facebook übermittelt! Weitere Infos dazu finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Inhalt aktivieren

logo small

Kontakt

E-Mail: info@bier-aus-nrw.de
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Datenschutzerklärung Verstanden!