Die Töpferstadt Frechen liegt westlich von Köln und ist bekannt für ihre Bartmannskrüge, welche ab dem 16. Jahrhundert dort produziert wurden. Die Wertschätzung für die Bartmannskrüge aus Frechener Steinzeug erkennt man noch heute am Frechener Stadtwappen. Ob in den Krügen auch Bier aufbewahrt wurde lässt sich nicht sagen, auf Gemälden ist meist nur ein Weinglas zu erkennen. Dabei hat Frechen eine recht lange Brautradition, wovon der Alte Bahnhof Frechen noch heute Teil von ist.

Coesfeld ist eine 36.000 Einwohner zählende Stadt im westlichen Münsterland. Die Stadt zwischen Münster und der niederländischen Grenze gelegen lädt zu allerhand Rad- und Wandertouren ein. So kann man per Rad entlang der 100 Schlösser Route radeln, ebenso entlang der Berkel bis nach Zutphen in den Niederlanden. Oder man kann sich auf dem westfälischen Jakobsweg sowie auf dem Ludgerusweg seine Füße mehr als vertreten. Wer sich auf eine solche oder ähnliche Tour begibt, verspürt natürlich nach gewisser Zeit nicht nur Hunger, sondern auch Durst, welchen es zu stillen gilt. Da bietet sich natürlich das Brauhaus Stephanus mit seinem Hotel als Etappenziel an.

Das Jahr 1848 war ein recht turbulentes Jahr. In London veröffentlichen Karl Marx und Friedrich Engels ihr Kommunistisches Manifest, in Frankfurt am Main macht nicht nur der Bundestag des Deutschen Bundes Schwarz-Rot-Gold zu den deutschen Bundesfarben, ebenso wird dort mit der Frankfurter Nationalversammlung das erste gesamtdeutsche Parlament eröffnet. In Berlin bricht die Revolution aus. Währenddessen wird in Düsseldorf erstmals unter dem Namen „Brauerei Im Füchschen“ Bier gebraut.

Lüdinghausen ist eine südwestlich von Münster gelegene Stadt mit ca. 25.000 Einwohnern. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahr 800. Bekannt ist Lüdinghausen für seine Burgen und wird daher auch Dreiburgenstadt genannt. Kann man doch gleich drei Burgen innerhalb der Stadt sowie sechs weitere im näheren Umland bewundern. Auch gebraut wurde und wird hier. Gerade Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde so manche Brauerei gegründet, von denen bedauerlicherweise keine bis in die heutige Zeit überlebt hat. Dank der Lüdinghauser Brauwerkstatt muss hier dennoch niemand auf regionale Bierkultur verzichten.

Kaum eine Stadt auf der Welt ist so mit ihrem Bier verbunden wie die Stadt Köln mit ihrem Kölsch. Dabei ist Kölsch weit mehr als einfach nur ein Bier. Es ist Lebensart, es ist eine Sprache. Den Grundstein für den Erfolg des Kölschbieres legte die Brauerei Sünner bereits im Jahre 1918, als sie ihr obergäriges Helles mit dem Slogan „echt Kölsch“ bewarb.

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