Münster, die Stadt des Westfälischen Friedens. Auf die Spur der Beendigung des 30-jährigen Krieges kann man sich noch heute begeben. Im Friedenssaal des Rathauses von Münster hängen die Portraits aller Verhandlungspartner, während einer Führung wird ihre Rolle erklärt. Man sollte seine Augen jedoch nicht nur über die Gemälde oder über die beeindruckende Inneneinrichtung gleiten lassen. Ein versilberter Hahn fällt hier auf, auf den ersten Blick vielleicht ein eher ungewöhnliches Kunstwerk. Ihm darf man ruhig etwas Aufmerksamkeit zukommen lassen. Dem Bierliebhaber ist er vielleicht schon einmal außerhalb des Friedenssaales begegnet, ist der Hahn doch das Logo der Gruthaus-Brauerei.

Fassreifung bei flüssigen Genüssen ist ein spannendes Thema. So mancher Gaumenschmeichler wird durch Fassreifung veredelt, wie z.B. der Barriquewein. Bei anderen Tropfen ist die Fassreifung zwingend vorgeschrieben, so auch beispielsweise beim Whisky.
Aber auch ein Bier eignet sich wunderbar zur Fassreifung. Hier nimmt das Bier je nach Vorbelegung des Fasses die unterschiedlichsten Aromen auf. Daher kommt mit auf eine Reise durch die Welt der fassgereiften Biere. Sechs verschiedene Biere aus den verschiedensten Fässern warten auf Euch.
Sichert Euch den Vorverkauf, dieses Jahr kosten die Tickets für diese Veranstaltung 37 €, ab Januar 40 €. Eignet sich bestimmt auch noch als Weihnachtsgeschenk, falls noch nichts für unter dem Baum da ist.

Orcas haben ja eher den Ruf des Killerwals, da ihre Art zu jagen vielleicht etwas brutal erscheint. Letztlich sind dies jedoch äußerst intelligente Tiere mit einem hohen Sozialverhalten, und werden von den Ureinwohnen ihrer Lebensräume hoch verehrt. Dies erfuhr auch Felix vom Endt, der während eines Aufenthaltes in Kanada den Orcas und auch der vorhandenen Wertschätzung ihnen gegenüber begegnete. So kommt es, dass man mittlerweile auch auf dem Festland, insbesondere in Nürnberg, einem Orca begegnet. Denn nach diesen Tieren benannte er seine Brauerei: Orca Brau.

Zu früheren Zeiten hatten die Menschen wahrscheinlich eher Angst vor Eppelein und seinen Freunden, hielt es sich doch hierbei um einen Raubritter welcher stets auf der Suche nach aussichtsreicher Beute war. Es ist durchaus vorstellbar das er mit vorgehaltenem Schwert nicht lange verhandeln musste und mit seinem Pferd stets schnell wieder verschwinden konnte. Heute muss man sich vor Eppelein nicht mehr fürchten, wurde er doch damals gefasst und seinem Leben ein vorzeitiges Ende gesetzt. Begegnet man heutzutage Eppelein und seinen Freunden, ist es eher ein Grund zur Freude. Denn heute wird niemandem mehr ein Schwert vor die Nase gehalten, eher wird einem ein frisch gezapftes Bier serviert, und zwar von Eppelein & Friends.

Büderich ist ein linksrheinisch gelegener Stadtteil von Wesel, verbunden über die Niederrheinbrücke. Jedoch war Büderich viele Jahrhunderte eigenständig, der älteste noch erhaltende Abdruck des Stadtsiegels stammt aus dem Jahr 1316. In der damaligen Zeit war es durchaus üblich eine Stadt mit einer Stadtmauer zu versehen. So auch in Büderich. Zur Finanzierung des Ausbaus bekamen die Büdericher vom Graf von Kleve das auf ewig zweckgebundene Recht, in der Stadt Bier zu brauen, zu zapfen und darauf Steuern zu erheben. Die Stadtmauer existiert heute nicht mehr, Bier wird dennoch gebraut und gezapft, und zwar von Walter Bräu Büderich.

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